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au wei. wie lange bin ich schon hier? oder war ich das schon immer? heute morgen war es leicht bewölkt und unter dreißig grad. wie frauen neigten schon zum frieren. - das lied für diese zeit, diesen sommer, das fahren durch die mani (was heißt, von kalogria nach pigi/home oder andersrum) :: ... (?) von green day. heute wieder gehört, und da dachte ich das. dachte: ja, das ist das lied dazu. / und wieder im meer herumgedacht, also geschwommen (kampf den fettpolstern) und dabei den strand und die berge beobachtet, und racettes gespielt, oder wie auch immer dieses spiel heißt oder man das schreibt, und dann wieder nach hause, und die ganze woche so viel unterwegs gewesen und wieder zuhause angekommen, dass das schon gefühlt ist wie ein immer: die hunde kommen bellend entgegen gerannt, man wird begrüßt, grüßt zurück - wie toll toll das immer ist. / abends, das stelle man sich mal vor, waren wir in platsa auf einer gedenk-lesung an robert gernhard. mitten hier, eigentlich doch weit weg von deutschland und so, auf einer gernhardlesung. von und mit peter bauer, der kannte den sogar persönlich, nun wohnt er in der mani, und ganz viele deutsche da (klar), entweder immer-hier-lebende oder nur saison-einwohner, jedenfalls: war klasse. erfrischend/unterhaltsam etc. dazu bier. und danach dann noch draußen gesessen, in den himmel geschaut und gedacht (lesung, gernhard, und das hier, mani, in der nacht ist es noch warm, draußen sitzen, weit weg von allem und doch ganz tief drin etc); und was passiert, wenn ich unbeschwert in den himmel schaue? klar. eine sternschnuppe. und was für eine, verglichen zu den anderen (ich sah bereits in der ersten und zweiten nacht hier schon eine) heller und "größer", ich sah nicht mal mehr ihren flug-, sondern nur ihren verglühweg, währenddem sie sich in zwei teile spaltete und dann in der dunkelheit versank. schon komisch das. sternschnuppen haben gerade wegen ihrer seltenheit so etwas magisches. und nun die dritte hier. innerhalb sieben tagen. sieben. heute war der wochentag meiner anreise. ich glaube, er wurde gut gefeiert. nicht von mir, sondern vom tag. ... ach ach ach. es gäbe alle stunden was zu schreiben, doch immer gibt es etwas zu tun. und wenn es bankanwärmen und oma streicheln auf der terasse ist. oma ist natürlich ne katze. siebzehn jahre und topfit. simba und schnubsi und chinchilla-franz und stefan und gaia und ela und und und. alles katzen. (simba der garfield unter allen. sitzt grad nen meter von mir entfernt und schaut in die nacht). und ich geh jetzt brav und selig ins bett.

9.9.06 01:06


like memento memoria

Mögen die Tage vor extrovertierten Gefühlen glühen, dass man sie preisen und in ihrer schöne neuen (ungewohnten) Andersartigkeit verehren mag, die Nächten zeigen sich hinter geschlossenen Vorhängen in ihrer gewohnten Mettmelange. Der Gegensatz beider ist geradezu erschütternd. Zumindest solange, bis die morgendliche Grauzone überwunden ist. Das zum vierten Morgen dieser Art, aber keine Angst, es ist noch steigerbar. Man soll ja nicht glauben, es gäbe ein Paradies auf Erden.

// Kleiner Einschub trivialer Alltagsgeschichten: / Gestern war großer Spieltag. Es ging wieder mit dem Rad an den Strand (also, bei Gelegenheit muss ich mal Ausschnitte dieser Strecke fotografieren), dann dort fünf Stunden herum im Wasser Sand oder auf dem Handtuch, meist aber im Sand mit einem Racettes-Schläger in der Hand. Und dann mit blasenbildender Überfreue Mani-Racettes gespielt, das hab ich jetzt mal so genannt. = alleine spielen, mit einem oder zwei Schlägern, aber auf jeden Fall mit Ball, und dann besondere Würfe/Schläge oder andere Kunststückchen probieren. Und zum Schluss kurz vor sieben (wie metaphorisch) noch mal zur Quelle getingelt (eine am Rand des Strandes zwischen/aus den Felsen aufsteigende, eiskalte Süßwasserquelle), um mir auf dem Hinweg am Felsen mal nett in die Ferse auf- bzw etwas Hornhaut abzuschneiden, sowas hatte ich ja auch noch nicht.  //

Musik für diese Zwecke, besonders aber während des auf der Terrasseliegen+Sterneanguckens am Abend volle Wirkung entfaltend: James Blunt, 'back zu bedlam'. Especially: Song Nummer vier. [repeat]

11.9.06 07:45


Die Tage steigen auf und verschwinden wieder wie die Fettaugen einer Suppe. So viele Kleinigkeiten gäbe es - doch, was soll ich erzählen, Kleinigkeiten aneinander reihen und nur einen wirrwarren Haufen Erlebtes hinterlassen. Da fühlt man sich nur zerstückelter als ohne schon. / Wenn sich Sehnsucht und Fernweh gegen Null aufwiegen, ist das Ergebnis dann sowas wie "Zuhause"? Gibt es das? Wovon ist es abhängig, welche Farben hat es, wie hört sich es an, kann man es riechen, fühlen; muss alles in einem verbunden sein oder gibt es verschiedene? Ein Zuhause Herz, ein Zuhause Gesundheit, ein Zuhause Freunde, ein Zuhause Lachen, ein Zuhause Weh? Hmmpf. Ich weiß nicht. Eigentlich ist das nichts, worüber sich (mir) noch nachdenken lohnt, man verschwurbselt sich ja doch nur immer weiter, aber ich dachte, so was nachdenklich-wehmütig-Tiefsnniges käme mal wieder gut hier. Andernfalls müsste ich von Kleinigkeiten schreiben. Schildkröten, bunten Klodeckeln, Katzenschnupfen, Leerstellen oder hunderte Jahre alter, zugewucherter, aus den Bergen hinab ans Meer führender Steinwege. Oder. Oder oder.

 

21.9.06 11:06


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